
Großes Interview im Westfalen-Blatt
Wie bleiben unsere Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsfähig?
Diese Frage beschäftigt uns als Arbeitgeberverband jeden Tag. Die Herausforderungen für Unternehmen sind vielfältig: Fachkräfte werden knapper, Digitalisierung und KI verändern Arbeitswelten und Geschäftsmodelle, Unternehmensnachfolgen müssen gelingen – und gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Sicherheit.
Gerade Cybersicherheit ist dabei längst mehr als ein IT-Thema. Sie ist eine unternehmerische Aufgabe und damit auch eine Frage von Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Darüber und noch über einiges andere hat unsere Geschäftsführerin Melanie Cramer gemeinsam mit Carola Schwarzenberg, Geschäftsführerin des Paderborner Cybersecurity-Unternehmens achelos GmbH, mit Ingo Schmitz vom Westfalen-Blatt Vereinigte Zeitungsverlage GmbH & Co.KG gesprochen.
Eine ganze Menge Stoff für ein Interview also. Und genau das macht das Gespräch lesenswert: Es geht um Themen, die unsere Unternehmen ganz konkret beschäftigen – und um Erfahrungen aus der Praxis statt um Patentrezepte.
Vielen Dank an Ingo Schmitz für die interessierten Fragen und den gelungenen Blick auf die Themen, die unsere Unternehmen bewegen.
👉 Das ganze Interview im Westfalen-Blatt Paderborn: Wie Achelos Firmen und Behörden absichert

Mit starken Persönlichkeiten die Zukunft gestalten
Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung durften wir wichtige personelle Weichen für die zukünftige Verbandsarbeit stellen.
Wir freuen uns sehr, ➡️ Joern Foerster, Senior Vice President Supply Chain & Procurement bei Diebold Nixdorf, als neues Mitglied unseres Vorstandes begrüßen zu dürfen.
Mit seiner langjährigen Führungserfahrung, seinem strategischen Blick auf globale Wertschöpfungsketten und seiner hohen Innovationsorientierung wird er mit den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern
➡️ Marc Heberling BENTELER Group – Vorsitzender des Vorstandes
➡️ Thilo Pahl Bette GmbH & Co. KG
➡️ Achim Schäfer Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
wertvolle Impulse für die Arbeit unseres Verbandes einbringen.
Gleichzeitig danken wir Franz-Josef Fecke von der BENTELER Group herzlich für sein langjähriges und engagiertes Wirken im Vorstand. Mit großem Sachverstand, Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz hat er die Entwicklung unseres Verbandes über viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet. Für dieses außergewöhnliche Engagement sind wir ihm sehr dankbar.
Ebenso freuen wir uns über die Wahl von
➡️ Jan Uhtenwoldt CLAAS Industrietechnik GmbH
➡️ Björn-Peter Böhme Hartmann International GmbH & Co. KG
➡️ Franz-Josef Fecke BENTELER Group
in unseren Beirat.
Die weiteren Beiratsmitglieder sind:
➡️Berthold Antpöhler Bali Schaumstoff GmbH
➡️Michael Dufhues BREMER SE
➡️Ira Fecke-Schulte Condor Group MedTec GmbH
➡️Rolf Henrichsmeyer Rudolf Henrichsmeyer formaplan GmbH & Co. KG
➡️Tobias Dr. Hölscher Calsitherm Verwaltungs GmbH
➡️Ansgar Käter VerbundVolksbank OWL eG
➡️Franz-Stephan Kleine Franz Kleine Automobile GmbH & Co. KG
➡️Hans-Georg Liemke ELHA-MASCHINENBAU Liemke GmbH & Co. KG
➡️Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH & Co. KG Holding
➡️Reinhard Piepenbrock PIETEC Feinwerktechnik GmbH & Co. KG
➡️Felix Schäfers Bauunternehmung Karl Immig GmbH & Co. KG
➡️Jürgen Spier SPIER GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG
Ihr Engagement stärkt die Vielfalt der Perspektiven und die enge Verbindung unseres Verbandes zu unseren Mitgliedsunternehmen.
Gerade in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und technologischer Veränderungen lebt eine starke Interessenvertretung vom ehrenamtlichen Einsatz engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken, die richtigen Rahmenbedingungen einzufordern und die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken allen, die Verantwortung übernehmen und sich für unsere Wirtschaftsregion engagieren.

KI, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmerabend 2026 setzt wirtschaftspolitische Akzente
Der Unternehmerabend 2026 des Arbeitgeberverbandes Paderborn/Höxter hat eindrucksvoll gezeigt, mit welcher Innovationskraft, Pragmatik und Zukunftsorientierung die Unternehmen der Region den wirtschaftlichen Wandel gestalten. Im Gräflichen Park Health & Balance Resort in Bad Driburg kamen Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Netzwerkpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um über Wettbewerbsfähigkeit, Künstliche Intelligenz und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu diskutieren.
Bereits im Rahmen der vorausgehenden Mitgliederversammlung standen wichtige personelle Entscheidungen an. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde Jörn Förster, Senior Vice President Supply Chain & Procurement bei Diebold Nixdorf, neu in den Vorstand des Arbeitgeberverbandes gewählt. Er folgt auf Franz-Josef Fecke von der Benteler Automobiltechnik GmbH, der nicht erneut kandidierte. Der Verband dankte Fecke ausdrücklich für seine langjährige engagierte Vorstandsarbeit und seinen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Verbandes.
Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Marc Heberling, Vice President HR Europe BENTELER Group, engagieren sich weiterhin Thilo Constantin Pahl, geschäftsführender Gesellschafter der Bette GmbH & Co. KG, sowie Achim Schäfer, Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums Bad Lippspringe GmbH, im Vorstand des Verbandes.
In ihrer Begrüßungsrede zeichnete Geschäftsführerin Melanie Cramer das Bild einer Region, die wirtschaftliche Transformation nicht verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Während bundespolitisch häufig noch diskutiert werde, entstünden in den Unternehmen der Kreise Paderborn und Höxter längst konkrete Lösungen – pragmatisch, technologieoffen und mit hoher Umsetzungsgeschwindigkeit.
„Wer sich nicht aufgibt, wer auch in schwierigen Situationen strukturiert arbeitet und beherzt zupackt, wenn die Chance da ist – der setzt sich durch“, erklärte Cramer mit Blick auf den Bundesliga-Aufstieg des SC Paderborn, den sie als Sinnbild für die Haltung vieler Unternehmen der Region bezeichnete.
Deutlich kritisierte Cramer zugleich die zunehmende Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Realität und politischen Entscheidungsprozessen. Unternehmen benötigten mehr Vertrauen, schnellere Verfahren und einen konsequenten Bürokratieabbau. Viele Betriebe seien bei Zukunftsentscheidungen längst weiter als die politische Debatte.
Besonders positiv hob sie dabei die jüngsten Maßnahmen Nordrhein-Westfalens zum Bürokratieabbau hervor. Der Ansatz der sogenannten Beweislastumkehr – wonach der Staat die Notwendigkeit bestehender Berichtspflichten begründen müsse – sei ein wichtiger Schritt hin zu mehr wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit.
Auch die Reform der Sozialversicherungssysteme müsse endlich ehrlich und generationengerecht angegangen werden. Steigende Sozialabgaben belasteten Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen, verteuerten Arbeit und schwächten die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Einen zentralen Schwerpunkt des Abends bildete die Rolle Künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft. Für viele Unternehmen der Region sei KI längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern ein konkretes Instrument für effizientere Prozesse, bessere Entscheidungen und neue Geschäftsmodelle.
„Die eigentliche positive Nachricht lautet: Transformation findet statt. Nicht irgendwann. Nicht irgendwo. Sondern hier“, betonte Cramer.
Passend dazu setzte die Keynote von Anna Kopp, Director IT bei Microsoft Deutschland, einen der inhaltlichen Höhepunkte des Abends. Unter der Überschrift „KI macht Schweres leicht und Unmögliches möglich“ zeigte sie praxisnah auf, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz bereits heute erfolgreich einsetzen und welche Veränderungen dies für Zusammenarbeit, Führung und Wertschöpfung bedeutet.
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Hochschulpreises der Unternehmergruppe Ostwestfalen. Ausgezeichnet wurden Mike Max Langendorf für seine Masterarbeit „Gamification im E-Commerce: Ein Feldexperiment zur Wirkung einer spielerisch gestalteten, monetären Belohnung auf Nutzerverhalten“, Pia Naehring für ihre Bachelorarbeit „Ideen fördern durch Formulierungen – Der Einfluss psychologisch sicherheitsfördernder Kommunikation auf die Beteiligung an Innovationsprozessen“ sowie Linn Ochs für ihre Bachelorarbeit „Der Einfluss von Tax Compliance Management Systemen (CMS) auf Unternehmensführung und Strategie“.
Der Unternehmerabend 2026 setzte damit ein deutliches Signal regionaler Zuversicht. Die Unternehmen in den Kreisen Paderborn und Höxter verstehen Transformation nicht als Bedrohung, sondern als Gestaltungsauftrag – mit Innovationskraft, Pragmatismus und unternehmerischem Mut.






















































Zwischen Landesverteidigung und Fachkräftesicherung
Zwischen Landesverteidigung und Fachkräftesicherung: Auf Einladung des FachkräftekompassPaderborn – diesmal mit der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe als Gastgeber – diskutierten Vertreter aus Politik, Bundeswehr und Wirtschaft am 05. Mai über eine zentrale Herausforderung: Wie lässt sich der steigende Personalbedarf der Bundeswehr mit den zunehmenden Fachkräfteengpässen in der Wirtschaft vereinbaren?
Deutlich wurde bei der von Ralph Sina moderierten Diskussion zwischen Holger Schwannecke (Generalsekretär des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Alfons Mais (Generalleutnant a.D. der Deutschen Bundeswehr) und Sebastian Hartmann (Parlamentarischer Staatssekretär beim German Federal Ministry of Defence – Bundesministerium der Verteidigung), dass die sicherheitspolitische Zeitenwende konkrete Auswirkungen auf den gesamten Mittelstand hat. Während die Bundeswehr zusätzliche Kräfte benötigt, stehen Unternehmen branchenübergreifend unter wachsendem Druck, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten.
Neben möglichen Schnittstellen zwischen militärischen und zivilen Laufbahnen rückte ein weiterer Punkt in den Fokus: die Bedeutung funktionierender wirtschaftlicher Strukturen für die gesamtgesellschaftliche Resilienz. Eine stabile Wirtschaft – von Industrie über Energieversorgung bis hin zu Handwerk und Dienstleistungen – wurde als zentrale Voraussetzung für Sicherheit und Handlungsfähigkeit hervorgehoben.
Der FachkräftekompassPaderborn wurde dabei als breites Bündnis regionaler Akteure sichtbar, das genau solche Fragestellungen in die öffentliche und wirtschaftliche Diskussion trägt. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Herausforderungen frühzeitig zu adressieren und gemeinsame Lösungsansätze für die Region zu entwickeln.
Fazit: Die Balance zwischen sicherheitspolitischen Anforderungen und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist eine zentrale Aufgabe – auch auf regionaler Ebene.


Unternehmertag 2026 in Düsseldorf
Friedrich Merz war am 08. Mai zu Gast beim Unternehmertag 2026 in Düsseldorf – in einer Zeit, in der viele Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nach Verlässlichkeit, Mut zur Entscheidung und endlich wieder echten wirtschaftspolitischen Impulsen suchen.
Die Gespräche und Beiträge auf der Veranstaltung haben einmal mehr deutlich gemacht, wie ernst die Lage inzwischen ist: Viele Betriebe kämpfen täglich mit steigenden Kosten, lähmender Bürokratie, fehlender Planungssicherheit und einer Wirtschaftspolitik, die zu oft an der Realität der Unternehmen vorbeigeht.
Und trotzdem war da auch etwas anderes spürbar: Kampfgeist. Verantwortung. Der feste Wille, unseren Standort nicht aufzugeben!
Als Arbeitgeberverband für die Gebiete Paderborn, Büren, Warburg und Höxter e.V., der auf dem Unternehmertag mit seinen Vorstandsmitgliedern Marc Heberling und FranzJosefFecke von der BENTELER Group, der Geschäftsführerin Melanie Cramer und den Verbandsjuristen Dr. Thomas Kirchhoff und Annette Stratmann vertreten war, nehmen wir aus Düsseldorf viele wichtige Gespräche und klare Erwartungen mit;
aber auch das klare Signal unseres Bundeskanzlers, dass Leistung, Unternehmertum und Verantwortung in diesem Land wieder geschätzt werden.
Friedrich Merz hat in seinen Ausführungen deutlich gemacht, dass er die Sorgen der Wirtschaft kennt. Dafür verdient er Anerkennung. Denn wer in dieser wirtschaftlichen Situation Verantwortung übernehmen will, steht vor keiner einfachen Aufgabe.
Umso wichtiger ist jetzt aber, dass aus Analyse endlich konsequentes Handeln wird: weniger Belastungen, mehr Wettbewerbsfähigkeit und wieder mehr Vertrauen in den Standort Deutschland!
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